Die Diplomarbeiten der HLW Spittal – Bildungshighlight im April 2026
Spittal. Von 9. bis 10. April 2026 fanden die diesjährigen Präsentationen der Diplomarbeiten und dazugehörigen Projektvorstellungen an der Schule statt. Unter Vorsitzführung des Direktors Adolf Lackner wurden nahezu zwanzig Diplomarbeiten von den Teams der Maturajahrgänge 5AHW und 5BHW präsentiert und mit dem Betreuerteam bzw. der Prüfungskommission öffentlich diskutiert.
Erstellungsprozess über mehrere Monate
In einem mehrmonatigen Bearbeitungszeitraum des letzten Schuljahres wurden die Projekte und fachlichen und theoretischen Hintergründe erarbeitet, zugehörige Projekte mit Kooperationspartnern umgesetzt und schließlich zum Prüfungstermin der Reife- und Diplomprüfung vor einer kritischen Prüfungskommission präsentiert und erfolgreich verteidigt. Vorweg, beeindruckend sind die inhaltliche Vielfalt und das eingelöste fachliche Niveau.
Allen Arbeiten gemeinsam ist, dass sie mit Sinn und angehendem wissenschaftlichen Herzblut erstellt wurden. Das spiegelt sich in der erwähnten Vielfalt der Themen sowie in den dabei erworbenen inhaltlichen und personenbezogenen Kompetenzen wider. Auch der durchgehende Praxisbezug durfte nicht fehlen, gefördert und unterstützt durch engagierte außerschulische Partner und Partnerinnen, die mitunter als Vortragende in den vorangehenden Präsentationsveranstaltungen agierten.
Professionelle Erarbeitung der Themengebiete
Die Erarbeitung erfolgte über viele kleine Schritte parallel zum laufenden Schulalltag und umfasste ernährungsphysiologische, historische, medientheoretische, naturwissenschaftliche, psychologische, soziologische und andere Themen mit stetem Bezug zu wirtschaftlichen Belangen, gemäß dem Schul- und Ausbildungsprofil an der HLW Spittal, um die jungen Menschen bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft und Studium vorzubereiten.
Erfahrung mit großer Wirkung
Diese Erfahrung spiegeln die Statements von Schüler und Schülerinnen wider, wenn Lilli Kasmanhuber und Annika Waldek anmerken: „Ein echtes Aha-Erlebnis war für uns, wie stark das Umfeld, vor allem Familie und Schule, das Verhalten und die Entwicklung beeinflusst. Die Arbeit hat uns nachdenklich gemacht, aber auch gezeigt, dass durch frühzeitige Unterstützung und Zusammenarbeit viel Positives bewirkt werden kann.“ Oder Lena-Marie Amlacher und Anna Podesser einschätzend angeben: „Ein prägendes Aha-Erlebnis war die Erkenntnis, wie stark das eigene Konsumverhalten Umwelt, Tierwohl und Produktionsbedingungen beeinflusst und wie vielfältig Alternativen tatsächlich sind.“ Hannah Tribelnig und Zoe Vierbauch wiederum berichten: „Als persönliche Highlights sehen wir unsere praktische Arbeit. Eine von uns hat eine Chronik der Trachtenkapelle Lieserhofen geschrieben, während die andere eine Ballade mit dem Titel ‚Own Way‘ komponierte.“ Anna Erlsbacher und Tatjana Wimmer wissen zu berichten: „Es war höchst interessant zu sehen, wie die Industrielle Revolution mit der heutigen globalen Welt zusammenhängt und welche Auswirkungen sie von Beginn an immer noch hat.“ Gerne wird der eine oder andere Interessierte die gebundene Arbeit in die Hand nehmen und sich von der jeweiligen fachlichen Kompetenz beim Lesen beeindrucken lassen.
Stolz auf die Bestleistungen der Jugendlichen
Die Themenschwerpunkte verlangten ein kreatives und kritisches Denken. Nicht zu vergessen ist, die Diplomarbeiten sind ein zentraler Bestandteil der HLW-Reifeprüfung. Dass alle Schüler und Schülerinnen in Hinblick auf ihre Matura zuversichtlich sein können, zeigten vorab die erbrachten Leistungen. Direktor Adolf Lackner merkt an: „Ich blicke mit Stolz auf das Geleistete!
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